Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss
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Ein Reifen mit längerem Bremsweg und geringerer Laufleistung

Ganzjahresreifen (All Season) sind Reifen, die sowohl für sommerliche als auch für winterliche Straßen-, Witterungs- und Umweltverhältnisse ausgelegt sind, also einen Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen
darstellen. Dies erreichen die Reifenhersteller durch die Verwendung von Gummimischungen, die im Vergleich zu denen von Sommerreifen weicher und zu denen von Winterreifen härter sind, also einen Kompromiss zu den Materialmischungen
für die Spezialisten darstellen. Dies hat einerseits längere Bremswege zur Folge, egal bei welcher Witterung, andererseits eine geringere Laufleistung, die ca. 30 Prozent unter der bei kombiniertem Einsatz – Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter – liegt.

Ganzjahresreifen sind nicht wartungsfrei

Reifen mindestens 1x im Jahr vom Fachmann checken lassen
Durch Ereignisse die oft schnell vergessen sind, wie z. B. das Durchfahren von Schlaglöchern, Schleifen an Bordsteinkanten oder ähnlichem, entstehen an Reifen Mängel und Unwuchten. Fahrzeuge mit Ganzjahresreifen sollten mindestens 1x pro Jahr von einem Fachmann geprüft werden – der
Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) empfiehlt sogar halbjährliche Checks. Dem Fachmann fallen auch sicherheitsrelevante Mängel an Bremsen, Stoßdämpfern, Radaufhängung oder Achse auf, die erhebliche Sicherheitseinbußen bedeuten können

Lassen Sie Ihre Reifen regelmäßig checken!

✓ Reifendruck
Zu wenig Reifendruck führt zu längerem Bremsweg, schlechterer Fahrstabilität, höherem Reifenverschleiß und Treibstoffverbrauch.
Auch wenn im Fahrzeug ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verbaut ist, sollte nicht auf die manuelle Kontrolle
verzichtet werden.

✓ Profiltiefe
Die Profiltiefe ist ein wesentliches Sicherheitsmerkmal der Reifen. Experten, darunter auch der Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR), empfehlen zur Sicherheit eine Mindestprofiltiefe für Sommerreifen von 3 mm, für Winterreifen, dazu zählen auch Ganzjahresreifen,
von 4 mm.

✓ Anfahr- und Einfahrschäden
Spitze Kanten schädigen die Reifen und können früher oder später zum Platzen der Reifen führen. Aber auch wiederholtes, schnelles Anfahren nach einem Halt strapaziert Reifen, Radlager, Achsaufhängung und Karosserie übermäßig. Reifen sollten regelmäßig ausgewuchtet
werden.

✓ Reifenalter
Reifen sollten nicht älter sein als 10 Jahre, da die Gummimischung porös und anfälliger für Schäden wird. Die DOT-Nummer gibt das Herstellungsdatum der Reifen an: Die ersten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Herstellungsjahr. Reifen mit der DOT-Nummer 1213 wurden in
der 12. Kalenderwoche im Jahr 2013 produziert.


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